Vokalsolisten
Musica Lingua
Ursprünglich aus einer gesangspädagogischen Arbeit heraus gründete der Sänger und Dirigent Stephan Schreckenberger 1999 „Musica Lingua“, ein fünfstimmiges Ensemble in solistischer Besetzung. In den zurückliegenden Jahren hat sich Musica Lingua zu einem der besten deutschen solistisch- besetzten Ensembles entwickelt. Seit dem Jahr 2008 besteht nun die heutige Besetzung. In Zusammenarbeit mit dem Gesangs- und Instrumentalensemble „Ensemble Hochmusik“ führte Musica Lingua unter seinem Leiter Stephan Schreckenberger in den letzten Jahren u. a. die Bach’sche Johannespassion die Marienvesper von Monteverdi, Membra Jesu Nostri, große Schützprojekte etc. auf. Neben einigen Konzerten auch in kleinerer Besetzung wird aktuell mit beiden Ensembles das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach vorbereitet.
Stephan Schreckenberger versucht in seiner Arbeit immer wieder neue musikalische Wege zu erschließen und Werke konzeptionell neu zu erarbeiten. Die breite Vielfalt seines Repertoires gleicht einer Zeitreise vom 16. bis 21. Jahrhundert. Naturgemäß liegt jedoch der Schwerpunkt des Ensembles im Bereich der Alten Musik.
Über die eigene musikalische Arbeit hinaus ist Musica Lingua mittlerweile zudem ein gern gesehener Gast bei Festivals und Konzertreihen, bei denen es sowohl auf solistisches- als auch auf gut abgestimmtes Ensemblesingen ankommt. So entstanden in Zusammenarbeit mit dem Münchener Barockorchester L’arpa festante bereits zwei Aufnahmen mit „Festlichen Kantaten“ sowie dem „Membra Jesu Nostri“ von Dietrich Buxtehude. Eine weitere CD „Liebeslieder“ (Schumann, Mendelssohn und Brahms) erschien ebenfalls unter der Leitung des Gründers Stephan Schreckenberger (alle Label: Genuin).
Musica Lingua genießt auch von Seiten der Fachpresse hohes Ansehen: „Dieses Ensemble überzeugt und begeistert durch Frische und Unverkrampftheit, gepaart mit klarer Ausdrucksintention und sehr guten technischen Voraussetzungen“ (Rondo Magazin „[...] mit ihren jugendlichen Stimmen, die zwar individuelle Timbres aufweisen, sich aber gleichwohl zu einem sehr homogenen solistischen Chorklang verbinden, finden sie den goldenen Mittelweg zwischen sorgfältiger Textdeklamation und intensiver Gefühlsdarstellung.“ R.E. (Fono Forum)